| Die ersten 25 Jahre waren vor allem auf Ankäufe und Schenkungen für das Historische Museum gerichtet, für das der Verein schon vor dessen Gründung Gegenstände erworben hatte. Die Sammlungen des Museums wurden um Judaica und Objekte aus der Vor- und Frühgeschichte erweitert. Man beteiligte sich an Ausgrabungen oder führte sie selbst durch, setzte sich für den Erhalt baulicher Altertümer in der Stadt ein und erweiterte die Sammel- und Fördertätigkeit nicht mehr nur auf Objekte aus Frankfurt selbst. Das 20. Jahrhundert war gekennzeichnet vom verstärkten Streben nach Wissenschaftlichkeit und Spezialisierung; der Charakter des Historischen Museums als Universalmuseum, zu dem der Verein so viel beigetragen hatte, blieb aber erhalten. 1910 erwarb man zusätzlich zu den bisherigen Beständen an Höchster Manufakturporzellan die sehr bedeutende Sammlung Oppenheim. Auch später gelang es immer wieder, bedeutende Gegenstände für das Museum zu erwerben, wie 1931 das stattliche und zeithistorisch so bedeutsame große Gemälde "Das Mainufer am Fahrtor". |
| Seit 1913 wurde der Verein nach dem neuen BGB als eingetragener Verein geführt, und erweiterte seine Tätigkeit auf Vorträge, Exkursionen und Sonderkurse für Mitglieder und andere Interessierte. |
Dank unserer finanziellen Unterstützung konnte das Historische Museum die Sanierung der Grabmäler des historischen Peterskirchhofs in der Frankfurter Innenstadt ab 1999 in Angriff nehmen. Bedeutende Publikationen unserer Gesellschaft kamen den Museen zugute. Im Archäologischen Museum ermöglichten wir u.a. die Kunstausstellung „Steinwelten“. 2005 wurde mit einem neu zusammengesetzten Verwaltungsausschuss und mit Dr. Irmgard Burggraf als 1. Vorsitzenden eine neue Phase in der langen und wechselvollen Geschichte unserer Gesellschaft eingeleitet. 2009 fällt die Entscheidung, beiden Museen die Gründung eigener Freundeskreise als Sektionen der HAG zu ermöglichen. In der Folge wurden die „freunde und förderer des historischen museums frankfurt“ ins Leben gerufen. |
| * | Aus dem Festvortrag von Prof. Dr. Werner Plumpe anläßlich unserer 125 Jahrfeier 2002 Wortlaut Plumpe Vortrag |